Gutes Logo vs. schlechtes Logo: Kennst du den Unterschied?
Die Frage „Ist mein Logo gut?“ höre ich oft. Die ehrliche Antwort darauf ist meistens: Das kommt darauf an, was es kommunizieren soll.
Ein Logo ist gut, wenn es das tut, was es tun soll. Und schlechter als es aussieht, wenn es das nicht tut – selbst wenn es technisch einwandfrei gestaltet ist.
Was ein gutes Logo leisten muss
Ein Logo hat im Kern drei Aufgaben: Es muss wiedererkennbar sein, es muss zur Marke passen, und es muss in verschiedenen Kontexten funktionieren – klein auf einer Visitenkarte, groß auf einem Banner, in Farbe und in Schwarz-Weiß. Vielleicht als Favicon für deine Webseite.
Das klingt simpel. Ist es aber nicht.
Was ein Logo nicht leisten kann
Ein Logo kann keine fehlende Positionierung ersetzen. Es kann nicht erklären, was du anbietest oder für wen. Und es kann kein Vertrauen wieder aufbauen, das durch schlechte Kundenerfahrungen verspielt wurde.
Trotzdem wird das Logo in vielen Gesprächen behandelt, als wäre es das Herzstück der Marke. Es ist ein wichtiger Teil davon – aber eben nur ein Teil.
Was schlechte Logos gemeinsam haben
In meiner Erfahrung sind schlechte Logos selten technisch misslungen. Häufiger sind sie:
Zu komplex. Ein Logo, das aus fünf Elementen besteht und z.b. einen detaillierten Schmetterling zeigt, verliert bei kleiner Darstellung sämtliche Details. Was auf dem Bildschirm noch erkennbar war, wird auf der Visitenkarte zum Tintenfleck.
Zu generisch. Ein Logo, das genauso gut für zehn andere Unternehmen in derselben Branche funktionieren würde, hilft der Wiedererkennbarkeit nicht.
Ohne Bezug zur Positionierung entstanden. Wenn das Logo vor der Strategie kommt, fehlt ihm das Fundament. Es sieht vielleicht gut aus – aber es sagt nichts also tut es auch nichts deine Marke.
5 Fähigkeiten, die ein gutes Logo aufweist
Ein gutes Logo ist meist klar gestaltet und eindeutig in der Kommunikation. Es lässt sich in sämtlichen Formaten abbilden ohne dabei an Erkennbarkeit einzubüßen und es steht eindeutig nur für deine Marke (also nicht austauschbar). Lies hierzu auch gerne meinen Artikel über die 10 Thesen für gutes Design von Dieter Rams.